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...der bequemste Weg zum Weihnachtsbaum
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Die Wurzeln des Weihnachtsbaumes...

Entgegen vieler Legenden rund um den Weihnachtsbaum gehört er eigentlich erst 300 Jahre zum Christfest. Die Idee, den Jahreswechsel mit grünen Zweigen zu feiern, war schon den Römern bekannt. Sie feierten die Kalenden in Häusern, die mit Lorbeerzweigen geschmückt waren.

In Deutschland verzierten die Menschen schon zur Zeit des Mittelalters Haus und Hof mit Tanne, Mistel oder Wacholder, um sich vor Gefahren zu schützen. Die Kirche ging dagegen vor und belegte diese Sitte mit zahlreichen Verboten. Als Weihnachtsbäume nach unserem Kulturverständnis kann man diese „Dekoration“ nicht gelten lassen.

Aus dem Jahr 1570 stammen die ersten Nachweise für den Weihnachtsbaumbrauch in Deutschland. In den Zunfthäusern des städtischen Handwerks in Bremen stellte man kleine Tannenbäumchen behängt mit Datteln, Nüssen und Äpfeln auf, die dann zur Weihnachtszeit von den Kindern abgepflückt werden durften. Im Laufe des 17. Jahrhunderts fand der Baum seinen Weg in die Wohnstuben der Familien – zunächst ausschließlich in den Städten.
Der Baum war ohne Kerzenschmuck, statt dessen mit Zischgold, Papierrosen und Oblaten behängt. Erst ab 1730 kamen dann auch allmählich Kerzen dazu. Der Weihnachtsbaum,
wie man ihn heute kennt, war geboren.

Er wurde daraufhin zum Mittelpunkt des Weihnachtsfests in wohlhabenden bürgerlichen Kleinfamilien und der Aristokratie. Zu dieser Zeit entwickelte sich auch der heute bekannte Ablauf des Weihnachtstages mit dem Schmücken des Baums, dem Anzünden der Kerzen und dem Auspacken der Geschenke.

Zum Festsymbol für die breite Masse wurde der Weihnachtsbaum aber erst zur Zeit des deutsch- französischen Krieges von 1870/71. Um die Moral der Truppen zu stärken, ließ man in Lazaretten, Quartieren und Unterständen Weihnachtsbäume aufstellen und Kerzen anzünden. Die Kriegsheimkehrer trugen dieses emotionale Erlebnis mit in ihre Familien.
So wurde der Weihnachtsbaum gegen Ende des 19. Jahrhunderts in ganz Deutschland bekannt. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte sich der Weihnachtsbaum schließlich überall durchgesetzt und war zum unverrückbaren Mittelpunkt des Heiligen Abends geworden.